Visitenkarte und Eingangspforte einer sehr schönen historischen Stadt. Vernachlässigtes Kulturdenkmal schreit nach Restauration und Nutzung. Bau-, Kunst- und Kommerzprojekt.
Freitag, 16. Mai 2014
Soeben publiziert... Kunststadt Rorschach
Samstag, 10. Mai 2014
Freitag, 9. Mai 2014
Historische Bahnhofsbauten...
Feurer Fine Art
Erwin Feurer
Buch 43
CH-9322 Egnach
0041 79 335 08 12 (Natel)
0041 71 470 05 03 (Tel/Fax)
web: www.kultur-palast.ch
mail: kultur-palast@bluewin.ch
Donnerstag, 8. Mai 2014
Samstag, 3. Mai 2014
Kunststadt Rorschach: Exklusives Sammelsurium by Fred
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Feurer Fine Art
Erwin Feurer
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Freitag, 25. April 2014
Mittwoch, 23. April 2014
Statt Besucher kamen Diebe. Thurgauer Zeitung aktuell.
Statt Besucher kamen Diebe
Die beiden in Frasnacht gestohlenen Skulpturen von Fenner/Garwinkle. (Bild: pd)
ARBON. Über die Ostertage sind im Kulturpalast von Erwin Feurer in Frasnacht zwei Eisen- und Kupferskulpturen weggekommen. Sie sollten, aussen an der Türe befestigt, Besucher anlocken – wahrscheinlich kamen nun nachts Diebe. Oder Lausbuben.
MAX EICHENBERGER
Das ist Erwin Feurer schon einmal passiert, als er seinen Kulturpalast in Rheineck betrieb – «vor zwölf Jahren», wie er sich erinnert: «Damals bereits sind mir Kunstobjekte auf diese Weise abhanden gekommen.» Offenbar war es dort ein Lausbubenstreich. Denn nach einem Zeitungsaufruf waren die Skulpturen wieder anonym zurückgebracht worden. Über Nacht wurden sie vor dem Eingang deponiert.
Jetzt hofft Feurer, dass die späte «Wiederholungstat» durch Unbekannte am neuen Domizil in Frasnacht ähnlich glücklich ausgehen wird. Dort, im ehemaligen Denner-Laden in der Domino-Siedlung, betreibt Fenner, seit Februar erst, einen Kulturpalast, bestückt mit Skulpturen und Objekten – dies auf einer Fläche von 400 Quadratmetern. Integral in seiner «Kunstlandschaft» bietet der Betreiber auch Büroplätze an.
Mit Schrauben montiert
Zwei reliefartige Skulpturen hat Feurer seitlich am Eingang plaziert, um die Aufmerksamkeit, nicht zuletzt auch der automobilen Passanten, auf sein neues Angebot zu lenken. Mit Schrauben und Draht hat der Inhaber die 30 und 40 Kilo schweren Objekte ausserhalb des Gebäudes auf Augenhöhe montiert. Am Ostermontag hatte Erwin Feurer zu seinem Schrecken bemerkt, dass die Wandskulpturen verschwunden waren. «Im Zeitraum von Gründonnerstag bis Ostermontag früh müssen sie entfernt worden sein. Ich war über diese Tage ortsabwesend», sagt Feurer, der den Objektraub sofort der Polizei gemeldet hatte.
Es handelt sich zum einen um eine quadratische Eisenskulptur des Amerikaners Edward Garfinkle mit den Längen- und Breitenmassen von einem Meter. Dazu ein etwas kleineres, hochformatiges Kupferrelief aus dem Nachlass des 2003 verstorbenen Appenzellers Armin Fenner. Feurer spricht von «hochwertigen Arbeiten», im Markt allerdings schlagen sie nicht aus dem Rahmen und dürften 500 bis 2000 Franken wert sein.
Unversichert – kein Betrug
Von Garfinkle hält der Kulturpalast-Besitzer viel. «Der Marktpreis einerlei: Es tut halt jedesmal weh, wenn ein Kunstwerk zerstört oder gestohlen wird.» Versichert seien die Werke nicht. «Das Gleiche hat schon die Polizei gefragt.» Sie habe damit schon einen – spekulativ – möglichen Versicherungsbetrug abhaken müssen.
Keine neuen Kunstwegweiser
«Ich hoffe jetzt einfach, dass die Skulpturen, wie auch immer, ihren Weg wieder zurück finden», denkt Feurer an den Vorfall in Rheineck. Die Polizei jedenfalls habe den Verlust aufgenommen. Es sei möglich, dass sie irgendwo wieder auftauchten. Einstweilen sind die Flanken der ehemaligen Denner-Eingangstüre kahl. So schnell befestigt Feurer dort keine neuen Objekte, die Langfinger reizen könnte. Er schliesst nicht aus, dass «überstellige Jugendliche» etwas mit dem Verschwinden der Skulpturen zu tun haben könnten.






