Samstag, 19. März 2016

Bahnhof Leisnig vor Neubeginn...

Grosser Auftritt von verschiedenen sehr ernst zu nehmenden Akteuren im Bahnhof Leisnig. 
Handwerk und Jugend hat das Potenzial, den Bahnhof in eine prosperierende Zukunft zu bewegen.
Am Schluss der Veranstaltung gleich zwei Zugskompositionen auf den Gleisen.
Fazit: 
Der Leisniger Bahnhof ist noch lange nicht tot.


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Erwin Feurer
Im Schloss
D-02627 Radibor

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Samstag, 12. März 2016

Heinrich Herzig (1887 - 1964) Pflege eines Teilnachlasses...

Im Ex-Denner Frasnacht wird der sehr wertvolle Teilnachlasses des bedeutenden CH-Künstlers Heinrich Herzig vom Kurator da interim Erwin Feurer sorgfältig aufgearbeitet. Dabei kommen wunderschöne Zeitzeugnisse zum Vorschein...



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Mittwoch, 9. März 2016

Kunst und Büro im Ex-Denner Frasnacht...

Schloss Radibor und Bahnhof Leisnig werden demnächst ebenfalls mit musealen Kulturgütern bestückt...



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Donnerstag, 3. März 2016

Schloss Radibor aktuell in der Sächsischen Zeitung...

Freitag, 04.03.2016 

Schlossherr braucht Unterstützung 

Die Sanierung des Schlosses Radibor geht nur in kleinen Schritten voran. Nicht alles ist auf den ersten Blick sichtbar.

Von Carmen Schumann

Erwin Feurer, der Schlossherr von Radibor freut sich, dass zwei der vier Dachgauben an der Nordseite des Herrenhauses originalgetreu wieder aufgebaut werden konnten.
Erwin Feurer, der Schlossherr von Radibor freut sich, dass zwei der vier Dachgauben an der Nordseite des Herrenhauses originalgetreu wieder aufgebaut werden konnten. 

© Carmen Schumann

Radibor. Erwin Feurer ist hin- und hergerissen zwischen Euphorie und Resignation. Einerseits freut er sich, wenn wieder ein kleiner Schritt bei der Sanierung seines Schlosses in Radibor geschafft ist, andererseits fragt er sich immer wieder, ob er dieses Mammutprojekt überhaupt schultern kann. Voller Stolz zeigt er die beiden Dachgauben, die ein Zimmermann im vergangenen Herbst wieder komplett nach dem originalen Vorbild hergestellt hat. „Sonst wären sie zusammengebrochen", sagt der aus der Schweiz stammende Schlossherr. 

Das Dach des Herrenhauses stellt eine Besonderheit dar, denn es ist das älteste Mansard-Walmdach in der Gegend, weiß Erwin Feurer. Dass dieses erhalten werden konnte, dafür sorgten umfangreiche Sicherungsmaßnahmen, die in den vergangenen Monaten über die Bühne gegangen sind. So wurden überall, wo das statisch notwendig war, Sicherungsanker oder Holzstützen eingezogen. Somit ist das gesamte Gebäude jetzt wieder gefahrlos begehbar. Allerdings schränken die Sicherungsmaßnahmen die Nutzung bestimmter Räume ein. „Die früheren Gesindekammern im Obergeschoss sind somit nicht nutzbar", sagt Erwin Feurer mit Blick auf die verwirrende Balkenkonstruktion in einem dieser Räume. Tragisch ist das aber nicht, denn das Schloss bietet ja noch zahlreiche andere Räume, die Erwin Feurer mit vielen alten Möbeln und Tausenden Büchern ausstattete, die er aus der Schweiz mitgebracht hat. Insgesamt hat das Schloss auf jeder Etage eine Fläche von je 900 Quadratmetern. Jetzt im Winter kann Erwin Feurer allerdings in seinem Schloss nicht wohnen, da es ohne Heizung viel zu kalt ist. Eine Heizungsanlage sei zwar schon installiert worden, aber es müssten noch die Heizkörper angebracht werden. Erwin Feurer hofft, dass er das im Laufe dieses Jahres noch stemmen kann. „Ich gebe, was ich kann, aber es ist immer zu wenig", sagt er mit fatalistischem Humor. Der Schweizer reist ungefähr alle 14 Tage aus seiner Heimat in die Oberlausitz. Obwohl ihm das gesamte Projekt über den Kopf zu wachsen droht, tut er, was in seinen Kräften steht. Deshalb ist er stolz, dass es ihm gelungen ist, den Schlosspark in Ordnung und den Wildwuchs klein zu halten. So kann er sich jetzt an einer üppig blühenden Schneeglöckchen-Wiese erfreuen. Anstelle einer im vergangenen Sommer umgestürzten Weide hat er drei Pappeln gepflanzt, die er aus der Schweiz mitbrachte. Für den Außenstehenden auf den ersten Blick nicht sichtbar, hat Erwin Feurer auch dafür gesorgt, dass die Dachstühle der beiden Kavaliershäuschen im Park gesichert und fehlende Dachziegel ergänzt werden konnten. Somit ist gewährleistet, dass auch diese Pavillons nicht weiter unter Wind und Wetter leiden. 

Kultur ins Dorf holen

Erwin Feurer ist ständig auf der Suche nach Unterstützern für sein Schloss-Bauprojekt und preist es auf verschiedenen Internet-Plattformen an. Leider sei die Resonanz gering. „Ich hoffe aber immer noch, dass ich eine Trägerschaft finde, die dem Schloss eine Zukunft sichern kann", sagt Erwin Feurer. Händeringend sucht er einen Sponsor, der sich um die Fenster und Türen des Schlosses kümmern könnte, die zum großen Teil Opfer vom Vandalismus in den 90er-Jahren wurden. Denn wichtig sei, dass das Haus ringsum trocken gehalten wird. In letzter Zeit ist auch ein ordentlicher Elektro-Anschlusskasten installiert worden. Bislang hatte der Schlossherr immer nur mit Provisorien gearbeitet. 

Erwin Feurer ist sehr daran gelegen, mit dem Schloss Kultur ins Dorf zu holen. Deshalb möchte er in der warmen Jahreszeit Konzerte, Dichterlesungen oder ähnliches im oder am Schloss organisieren. Optimistisch stimmt ihn die Anfrage von jungen Musikern, die im Schloss ein Musikvideo drehen wollen. „Für solche Sachen, die dem Schloss und der Kultur gut tun, gebe ich gerne meine Zusage", sagt Feurer. 



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Mittwoch, 2. März 2016

Sehr attraktives Kunstcafé im Schloss Radibor…

Sporadisch nach vorheriger Vereinbarung geöffnet…



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Mittwoch, 24. Februar 2016

Einvernehmlich mit Anstand und Respekt vor einer neuen Lösung für den Bahnhof Leisnig...

Sächsische ZeitungDonnerstag, 25.02.2016 

Leisniger Bahnhof wieder zu haben 

Der Schweizer Eigentümer will das Objekt loswerden. Die Stadt hilft dem Investor bei der Suche nach einem Nachfolger.

Von Doreen Hotzan

Im vorigen Sommer war das Gebäude noch eingerüstet.
Im vorigen Sommer war das Gebäude noch eingerüstet. 

© André Braun

Leisnig. Das Bahnhofsgebäude in Leisnig steht wieder zum Verkauf. Darüber informiert Bürgermeister Tobias Goth (CDU). „Der derzeitige Besitzer Erwin Feurer hat uns per E-Mail mitgeteilt, dass er sich aus verschiedenen Gründen zurückziehen möchte", sagt er. Diese Entscheidung bedauere die Stadt sehr. „Er war der Erste, der dort wirklich aktiv war", so der Rathauschef. Der Schweizer hat das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude 2014 gekauft und verschiedene Ideen für dessen Nutzung präsentiert. So wollte er dort unter anderem ein Zentrum zur Bekämpfung des Burnout-Syndroms eröffnen. 

Anfangs sah alles vielversprechend aus, so Bürgermeister Tobias Goth. „Er hat das Haus entrümpelt, kleinere Reparaturarbeiten durchgeführt und den Balkonbereich saniert", sagt er. Auch eine Veranstaltung habe es in dem Gebäude gegeben. Warum sich der Investor nun zurückzieht, kann der Rathauschef nur vermuten. „Er schaffte es nicht, sich in Leisnig ein Netzwerk aufzubauen", sagt er. 

Konzept fand keine Beachtung

Das bestätigt Erwin Feurer gegenüber dem DA. „Es ist mir nicht gelungen, ein tragfähiges Netzwerk zu bilden, um den wertvollen neugotischen Bau nachhaltig zu sanieren und einer sinnvollen Nutzung zuzuführen", räumt der Investor ein. Er habe alles getan, was er konnte. Dazu gehören die Sicherung des Gebäudes und das Dichtmachen der Dächer. Doch Erwin Feurer sieht noch einen anderen Grund, warum er gescheitert ist. „Mein Konzept ‚Bahnhof Leisnig, Visitenkarte für eine historische Stadt', das für meine Arbeit die Grundlage bildete, ist kaum gelesen, geschweige denn verstanden oder beachtet worden", sagt er. Nun mache er den Platz frei für jemanden oder ein Projekt, das hoffentlich erfolgreicher sein wird. Daher will er das Gebäude verkaufen. 

Der Schweizer Investor hat zunächst bei der Stadt angefragt, ob diese Interesse daran habe, das Objekt zu erwerben. „Doch dazu sind wir gar nicht in der Lage", so der Rathauschef. Doch die Stadt wäre durchaus bereit, den Eigentümer bei der Suche nach einem möglichen Käufer zu unterstützen. Ein Anfang ist gemacht. „Wir haben auf unserer Homepage einen Aufruf veröffentlicht", sagt Tobias Goth. Auch im Amtsblatt von März soll ein Hinweis abgedruckt werden, dass der Bahnhof wieder zum Verkauf steht. Er hofft, dass sich bald ein möglicher Interessent meldet. Ihm und den Stadträten läge viel daran, dass das Gebäude sinnvoll genutzt wird. Ideen gab es in der Vergangenheit mehr als genug. „Es war schon die Rede von einem Indoor-Spielplatz oder einer Gaststätte wie im Spreewald. In dem Bahnhof könnten auch Flohmärkte stattfinden oder Ausstellungsräume eingerichtet werden", so Tobias Goth. 



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Erwin Feurer: Jedes Ende ist immer auch ein neuer Anfang...


Erwin Feurer zieht sich zurückBahnhof Leisnig: „Es fehlte ein ordentliches Konzept" 

Der Schweizer Erwin Feurer will sich „geordnet" aus Leisnig zurückziehen. Er gibt den Plan auf, dem leer stehenden Bahnhof der Stadt Leben einzuhauchen. Er will die 2014 erworbene Immobilie wieder verkaufen, hat sie bereits der Stadt angeboten. Die winkt ab. Laut Bürgermeister Goth fehlt ein tragfähiges Konzept.

Hatten Visionen: Erwin Feurer und Tobias Goth.

Quelle: Sven Bartsch

Leisnig. Der Schweizer Erwin Feurer will sich „geordnet" aus Leisnig zurückziehen. Er gibt den Plan auf, dem leer stehenden Bahnhof der Stadt Leben einzuhauchen (DAZ berichtete). Er will die 2014 erworbene Immobilie wieder verkaufen, hat sie bereits der Stadt angeboten. Die winkt ab. Laut Bürgermeister Tobias Goth (CDU) fehlt ein tragfähiges Konzept.

Wenn der Bürgermeister heute auf das gescheiterte Projekt schaut, dem vor allem viele Visionen des Schweizers zugrunde lagen, muss er einräumen, dass das erhoffte breite bürgerschaftliche Engagement für die Entwicklung des Bahnhofes ausblieb. „Wir hatten dafür geworben, ein Netzwerk in Leisnig aufzubauen. Das sollte auch einen finanziellen Beitrag für das Projekt leisten. Doch dazu ist es nie gekommen." 

Natürlich habe er selbst Vereine und Vertreter der Wirtschaft angesprochen. „Der Kulturbund und der Heimat- und Geschichtsverein haben auch großes Interesse gezeigt", sagt Goth. Doch das reichte nicht aus. Die Leisniger Wirtschaft und deren Spendenbereitschaft dürfe man nach seiner Auffassung „nicht überstrapazieren". Der Bürgermeister: „Was da zum Beispiel für unser neues Freibad geleistet wurde, ist gigantisch." Vor allem habe es aber an konkreten Inhalten bei Feurers Plänen gefehlt. „Die Leisniger Wirtschaft und die Privatleute hätten sich stärker engagiert, wenn ein ordentliches Konzept auf dem Tisch gelegen hätte", ist sich Goth sicher. Der Bürgermeister lobt nach wie vor, dass Erwin Feurer der erste Besitzer des Bahnhofsgebäudes nach dessen Stilllegung durch die Bahn war, der wirklich etwas an dem Haus gemacht hat. Zur Kritik, dass Feurer das Objekt allerdings nicht einmal zum Tag des offenen Denkmals öffnete, um eventuell mehr Interesse in der Bevölkerung zu wecken, sagt Tobias Goth: „Wir, also einige Vereine und ich, wollten das auch. Doch Herr Feurer wollte es nicht."

Von Olaf Büchel

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